Schaltfläche oder Bearbeitungssymbol

Mit jeder Überarbeitung entdecke ich Inkonsequenzen. Seit Dienstag steht die Version 0.8b2 in Deutsch zur Verfügung und das Umstellen des Kurses auf diese ist ein Klacks. Aber da gibt es noch besagte Inkonsequenzen. In der Übung 0 wird die geteilte Ansicht eingeführt, was zur Bedienung von KompoZer gehört, die geteilte Ansicht wird aber nicht gebraucht. Also wird sie jetzt wieder abgeschaltet, was auch zur Bedienung gehört. Warum keiner gemeckert hat, dass das halbe Fenster für nichts verschwendet wird, weiß ich nicht. Oder weiß ich schon. Ich habe mein Leben lang gemeckert, wenn ich merkte, es geht auch besser, am Ende habe ich aber immer die ganze Arbeit mit meinem Verbesserungsvorschlag mir selbst auf den Buckel geladen.

Heißt die Symbolleiste „Bearbeitungssymbolleiste“, dann sind dort Bearbeitungssymbole aufgereiht. Die heißen ab jetzt auch so in der Übung und nicht wie bisher Schaltflächen.

Übrigens, wegen der möglichen Verweise auf die Übungen anderswo, erhalte ich die alten Versionen im gleichen Verzeichnis. Die neuen Übungen heißen parallel dazu jetzt z.B. einheit01.html und die Ergebnisse seite01.html, falls jemand neugierig ist oder jetzt schon mit der letzten Version anfangen will.

Vergleiche hinken

Gestern baue ich eine eine gute Nachricht über KompoZer 0.8b1 in die Überarbeitung ein:
Die von Hand gestaltete Form des Quelltextes bleibt erhalten. Nicht immer, Absätze werden noch willkürlich umgebrochen, aber die in zwei Übungen per Quelltext-Edit gepflegte Linkliste schon. Es bewegt sich etwas in der Richtung.
Wie nun aber den von WYSIWYG angelockten HTML-Ablehner das Arbeiten im Quelltext verklickern? Mir ist in der Einleitung das eingefallen:
Laien können prima Autofahren, auch wenn ein Blick unter die Motorhaube oder das Chassis auf Verständnislosigkeit trifft. Heutige Autos machen diesen Blick auch überflüssig. Zu Beginn der Motorisierung wurden Autos aber nicht von Laien, sondern Chauffeuren gefahren, die ständig am Auto schrauben mussten und das konnten. Benzinautos waren 1900 so unzuverlässig, dass Taxifahrer damals dem heute wiederkehrenden Elektroauto den Vorzug gaben, damit sie überhaupt zum Geldverdienen kamen. KompoZer ist das Benzinauto von 1900 und braucht den Blick unter die Motorhaube, was hier einen Blick in den unteren Teil mit dem Quelltext bedeutet. Wer also sich mit HTML nicht beschäftigen will, kann KompoZer guten Gewissens fahren, nur wird dann oft der Ruf nach dem Reparateur erforderlich. Im Quelltext schrauben holt aber mit Sicherheit mehr aus der Kiste.

(Hinweis an meine neuen Besucher: Wie alles im Blog, kann auch das hier direkt kommentiert werden. Kommentaren zu diesem Blog anderswo gehe ich nicht nach.)

Warum die Mühe mit dem nvu-composer Forum

Ich werde gefragt, warum ich einseitig kompozer-web.de angreife und über nvu-composer.de nicht meckere, aber dort poste? Also Gerechtigkeit für kompozer-web.de: Es ist das Einzige, das zählt.
Manchmal bietet sich die Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass Nvu ein Schattendasein führt und auf mancher Heft-CD immer wieder neu erweckt wird. Somit gibt es auch Anfänger, die per Google bei nvu-composer.de auch heute noch aufschlagen. Denen kann KompoZer nur vertickt werden, wenn Fans auch dort Duftmarken setzen.

Zum Nvu-Forum selbst: Es gibt Dinge, die sind über jede Kritik erhaben. Dieses Forum jedoch ist noch nicht einmal kritikwürdig. „Nich mal injorieren“, sagt der Berliner.
Dennoch habe ich mal am 31.1. bei fünf meiner posts den letzten Artikel in die Zwischenablage kopiert und gelöscht und als neu wieder eingefügt. Falls jemand aufschlägt.
Bleibt noch die Frage, warum die beiden in der Gemeinde geschätzten admins JPO_2005 und ill66 ihre Namen dafür hergeben?